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Strukturierte Verkabelung

Für die Struktur unternehmensweiter Verkabelungen gibt es natürlich mittlerweile auch Normen, das ist die ISO/IEC DIS 11801 (universelle Verkabelung von Gebäudekomplexen) und die von ihr abgeleitete europäische Version EN 50173 (siehe auch [55]). Diese Normen gliedern die Kabelstrukturen in drei getrennte Bereiche: Aus dieser Vorgabe für die Strukturierte Verkabelung resultiert zwangsläufig eine Sterntopologie. Dieses ist bewußt gewählt, da sich alle gängigen Netzwerktypen (Ring, Bus) unabhängig von ihrer logischen Struktur über einen derartigen physikalischen Stern betreiben lassen. Für die Primärverkabelung wird heutzutage meist Glasfaser benutzt, da sie große Distanzen mit hohen datenraten überbrücken können. Eine ebenso wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang, daß Glasfaserübertragungen nicht durch elektrische Signale gestört werden. Bei der Sekundärverkabelung zur Verbindung von Stockwerken setzt sich aus den selben Gründen die Glasfaserverkabelung immer mehr durch, da auch dort Übertragungsengpässe vermieden werden sollen. Im Tertärbereich, also bei der Etagenverkabelung von den Verteilern zu den Steckdosen wird heute bevorzugt Kupferkabel der Kategorie 5 verwendet.
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Yasar Arman
2000-05-15