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Bandbreite

Das Maß der Dinge für die Übertragung von Bits von einer Sendestation zu einer Empfangsstation über irgendein Trägermedium ist die
Bandbreite
des Mediums. Grob gesprochen versteht man darunter so etwas wie die Kapazität eines Übertragungsmediums. Definition:
Die Bandbreite gibt die maximale Schwingungsanzahl oder Frequenz an, mit der ein Signal über ein Medium sicher übertragen werden kann. Die Bandbreite ist nicht nur von der Art des Mediums abhängig sondern auch von der Entfernung, über die übertragen werden kann.
Für die Übertragung binärer Signale besteht ein einfacher Zusammenhang zwischen der Dichte der Bitfolge (üblicherweise angegeben in Bits pro Sekunde) und der Bandbreite (üblicherweise angegeben in Schwingungen pro Sekunde).
Pro Hertz einer Übertragung können höchstens zwei Bit Information übertragen werden.
Beispiele:
  1. Eine Telefonleitung hat eine Bandbreite von etwa 3.000 Hertz, theoretisch kann damit eine Übertragung von 6.000 Bits pro Sekunde erreicht werden.
  2. Ein Koaxialkabel hoher Güte hat eine Bandbreite von 400 MHz. Damit lassen sich also Datenübertragungsraten von 800 MBits/sec erzielen.
  3. Der ISA Bus arbeitet mit einer Taktrate von 8 MHz und hat eine maximale Busbreite von 16 Bit. Damit sind theoretisch Datenübertragungsraten von 5 MBytes/sec möglich. Man drückt dies auch derart aus, daß man sagt, der ISA Bus hat eine Bandbreite von 40 MBit/sec.
  4. Die erste Version des PCI Bus arbeitete mit einer Taktfrequenz von 33 MHz und mit 32 Datenleitungen.
Das oben angegebene Beispiel um Spannungszustände für die Übertragung vom digitalen Informationen zu nutzen (0 $ \longrightarrow$ x Volt, 1 $ \longrightarrow$ y Volt), ist auf den ersten Blick zwar recht einsichtig, läßt jedoch einige Fragen offen, zum Beispiel:
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Yasar Arman
2000-05-15