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Die FDDI-ANSI Spezifikation

Bereits 1982 wurde von ANSI die Arbeitsgruppe X3T9.5 mit der Entwicklung von Spezifikationen für Hochgeschwindigkeitsnetze beauftragt, 1989 wurde der FDDI-Standard definiert. Dieser ist aus vier Teilen modular aufgebaut. Im ISO/OSI - Referenzmodell ist FDDI auf den untersten beiden Schichten Layer 1 und 2 angesiedelt. Die Spezifikationen für die physikalische Schicht sind in den PMD (Physical Medium Dependend) und PHY (Physical Layer Protocol) Dokumenten festgelegt. Das Zugriffsverfahren ist im MAC- (Media Access Control) und das FDDI Management im SMT- (Station Management) Dokument festgelegt. Im PMD-Dokument ist spezifiziert, welche Eigenschaften die Stecker und Lichtwellenleiter haben müssen. Im ersten PMD Standard wurde das Medium Lichtleiterkabel als Multimode-Gradientenfaser mit maximal 2km Abstand zwischen zwei Stationen festgelegt. Die Verwendung von Monomode-Lichtleitern ist ebenfalls normiert, zwischen zwei Stationen können maximal 40km liegen. Im Jahre 1994 wurde der lang ersehnte TP-PMD Standard verabschiedet, der die Verwendung von Unshielded Twisted Pair Kabel in FDDI-Netzen regelt. Die erlaubte maximale Länge beträgt 100m mit einem Kabel der Kategorie 5.

Yasar Arman
2000-05-15