next up previous contents
Nächste Seite: Die Network-Access-Layer Aufwärts: TCP/IP Vorherige Seite: Generelles zur TCP/IP Protokollfamilie   Inhalt

Die TCP/IP Protokoll Architektur

Es gibt keinen allgemeinen Konsens darüber, wie man die TCP/IP Architektur im Rahmen eines Schichtenmodells beschreiben sollte, generell ist aber das Statement akzeptiert, daß weniger Schichten notwendig sind als im ISO/OSI Referenz-Modell vorgegeben. Üblicherweise wird die TCP/IP Architektur durch ein Vier - Schichtenmodell beschrieben [21,40]. Diese vier Schichten sind in Abbildung 5.2 dargestellt. Wie im ISO/OSI Modell werden in dem TCP/IP Referenzmodell beim Absenden die Daten ebenfalls durch die verschiedenen Layers von oben nach unten durchgereicht, auf das physikalische Netzwerk gebracht und beim Empfänger von unten nach oben geleitet. Jede Schicht in diesem Stapel fügt Kontrollinformationen zu den zu übertragenden Daten hinzu, um eine korrekte Datenübertragung zu gewährleisten. Diese Kontrollinformationen heißen Header, da sie vor die zu übertragenden Daten gesetzt werden. Jede Schicht behandelt alle Informationen, die von den darüberliegenden Schichten kommen als Daten und hängt ihren Header einfach vor diese Informationen. Das Hinzufügen der Header in den jeweiligen Schichten nennt man auch Kapselung. In Abbildung 5.3 ist die Kapselung in den verschiedenen Schichten illustriert. Wenn Daten empfangen werden, passiert genau das Gegenteil, jede Schicht nimmt ihren Header weg, bevor die Daten an die darüberliegende Schicht weitergegeben werden.

Abbildung 5.3: Das Prinzip der Datenkapselung.
\begin{figure}
\centering
\unitlength 0.80mm
\footnotesize
\linethickness ...
...t(97.67,29.67){\vector(0,-1){14.00}}
\end{picture}
\normalsize
\end{figure}



Unterabschnitte
next up previous contents
Nächste Seite: Die Network-Access-Layer Aufwärts: TCP/IP Vorherige Seite: Generelles zur TCP/IP Protokollfamilie   Inhalt
Yasar Arman
2000-05-15